Ernährungsberatung Schorndorf

Gewürznelke

Auch: Nelke, Nägele, Nägelein

Beschreibung:

Baum, der bis zu 100 Jahre alt werden kann

Zwischen dem 6. und 12. Jahr trägt der Baum die gewünschten Knospen

Dunkelgrüne langzettlige zugespitzte Blätter

An den Zweigspitzen hat der Baum zahlreiche Blütenknospen, in Trugdolden

angelegt, die geerntet und getrocknet werden

 

Erntezeit:

Wenn sich die Blütenknospe von grün nach rosa verfärbt

 

Angebotsformen:

getrocknet: ganze Knospe oder gemahlen (nur der Nelkenkopf)

Qualitätsmerkmal ganzer Nelken: Ganze Nelken fühlen sich fettig an und lassen beim Eindrücken mit dem Fingernagel ätherisches Öl austreten. Gute Ware schwimmt aufrecht im Wasser, weniger gute Ware schwimmt waagrecht an der Oberfläche. Bei guter Ware ist das „Köpfchen“ komplett.

 

Inhaltsstoffe:

ätherische Öle bis zu 25% v.a. Eugenol, Gerbstoffe, Flavonoide

 

Geschmack und Geruch:

feurig würzig bis brennend würziger Geschmack und einen stark sehr charakteristisch intensiv aromatischen Geruch

 

Koch- und küchentechnische Verwendung:

 

Nelken sollten aufgrund ihres intensiven Eigengeschmacks sparsam dosiert werden

Suppen: Fischbrühe, Fleischbrühe, Obstsuppen, Milchsuppen, Wildsuppen

Saucen: Bechamelsauce, Bratensauce

Fleisch: Blankett vom Lamm, Rehragout, Schweinebraten, Schmorgerichte vom Wild, Marinaden für Rind, Lamm, Schwein und Wild

Fisch: pochierte Fischgerichte wie Aal, Heilbutt und Karpfen, Eingelegte Heringe

Gemüse: Blumenkohl, Kohlgemüse, Hülsenfrüchte, Rote Beete

Beilagen: Reis und Getreidegerichte verfeinert durch eine gesteckte Zwiebel

Dessert: Kompott von Kern- und Steinobst Obstsalate, Grützen, Puddinge

Gebäck: Weihnachtsgebäck, Gewürzbrot, Gewürzkuchen, Apfel-, Pflaumen- und Kirschkuchen

Getränke: Tee, Glühwein, Feuerzangenbowle

 

Verwendung in der Diätetik:

Ätherisches Öl besitzt eine antibakterielle Wirkung und wird vor allem in der Zahnheilkunde und Mundpflege eingesetzt. Außerdem wirkt es magenberuhigend.

„Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel, & eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.“

Hippokrates (460 - 370 v. Chr.)