Ernährungsberatung Schorndorf

Ernährung bei Demenz & Alzheimer
"Essen hält Leib & Seele zusammen"
Zertifizierte auf dich abgestimmte Ernährungsberatung 
         
              

Ernährungsberatung in Schorndorf Sarah Mörstedt
Demenz ist eine erworbene, auf organischen Hirnschädigungen beruhende geistige Behinderung. Die Alzheimer-Krankheit (AK, lateinisch Morbus Alzheimer) ist eine neurodegenerative Erkrankung (häufig ab erst ab dem 65. Lebensjahr) die durch zunehmende Demenz gekennzeichnet ist.

Weshalb ist eine Ernährungstherapie wichtig?

Die Ernährungstherapie unterstützt Sie dabei, alle für Sie wichtigen Fettsäuren, Mikronährstoffe (Vitamine und Mineralstoffe) Energie und Eiweiß in dem Maß zuzuführen, damit ihr Körper optimal versorgt wird. Hierfür werden gezielt entzündungsförderliche Lebensmittel gemieden sowie reichlich entzündungshemmende Lebensmittel verzehrt. Bei Übergewicht / Adipositas ist eine Gewichtsreduktion empfehlenswert. Durch eine entzündungshemmende Kost kann so der Gesundheitszustand verbessert werden.

Vorgehensweise:

  • Essbiografie, Vorlieben, Abneigungen erfassen

  • regelmäßige Essenszeiten

  • Schaffen einer angenehmen, ruhigen Atmosphäre

  • leicht greifbares Besteck, Therapiebesteck o.

  • Respektvoller, einfühlsamer Umgang

  • Mithilfe der Erkrankten bei der Nahrungszubereitung

  • breites individuelles Getränkeangebot anbieten

  • Alkohol als Aperitif in kleinen Mengen unter ärztlicher Rücksprache (wegen etwaiger Wechselwirkungen mit Medikamenten)

  • Mehr Trinkrituale, feste Trinkzeiten, evtl. ein Trinkprotokoll führen

  • mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag

  • Berücksichtigung des Energiebedarfs

  • Dem Mensch die Zeit geben, die er zum Essen benötigt

  • Individualität respektieren & Selbstständigkeit fördern

  • Bedarfsgerechte & Bedürfnisgerechte Ernährung

  • Aktivierende Speiseangebote

  • basale Stimulation = grundlegende Anreize geben für größere Lebensqualität (z.B. Schaumsüppchen, interessante Konsistenzen und Geschmacksrichtungen, appetitliches Würzen etc.)

  • alternativ individuell abgestimmtes Fingerfood: Für Betroffene die den Umgang mit Essbesteck nur noch schwer koordinieren können & Hilfestellung beim Essen ablehnen und sich bei Tisch sehr unruhig verhalten und nicht sitzen bleiben; umherwandern & Fingerfood als Angebot “eat by walking” annehmen können

Vorteile

  • hilft Menschen, Essfähigkeiten zu erhalten oder wiederzuerlangen

  • Selbstachtung & Unabhängigkeit werden gefördert

  • Betroffene können in ihrer eigenen Geschwindigkeit essen

Mögliche Ernährungsprobleme

•Irritation durch Nahrungskonsistenzen (z.B. im Dessert befinden sich Mandelsplitter, diese werden ausgespuckt)

•Vergessen der Mahlzeiten

•Zerkleinern und Schlucken nur unter Anleitung

•Schlecht sitzende Zahnprothesen

•Probleme im Verdauungstrakt

Der Zusammenhang zwischen Ernährung und Demenz besteht durch die Bedeutung von:

- proinflammatorisch wirksamen Stoffe (= entzündungsfördernde Mediatoren)

- und antiinflammatorisch wirksame Stoffe (= entzündungshemmende Mediatoren) eine Rolle

Ziele:

- Reduktion der entzündungsfördernden Lebensmittel-Inhaltsstoffe

- bei gleichzeitiger Erhöhung der entzündungshemmenden Lebensmittel-Inhaltsstoffe

- auf eine ausreichende Vitamin-D-Zufuhr achten

Blutbild:

Es empfiehlt sich seinen Omega 3- Index regelmäßig überprüfen zu lassen. Dieser gibt Auskunft über die Versorgung mit wertvollen Omega 3 Fettsäuren (alpha-Linolensäure, Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure), die maßgeblich Entzündungsprozessen im Körper entgegenwirken können.

Einordnung Ihres Gewichts - Definition und Klassifikation des Gewichts im Verhältnis zur Größe.

Für Kinder und Jugendliche gelten spezielle Perzentilkurven, hier kann der BMI nicht einfach angewendet werden.

BMI und Interpretation: BMI: body mass index. Formel: Körpergewicht in kg : (Körpergröße in m)2

Untergewicht: <18,5

Normalgewicht: 18,5 – 24.9

Übergewicht = Präadipositas: 25 – 29.9

Adipositas Grad I: 30 – 34.9

Adipositas Grad II: 35 – 39.9

Adipositas Grad III: > 40 = per magna

Ernährungstherapie

  • Antientzündliche Ernährung als Basis, individuell auf Sie abgestimmt

  • ganzheitliche Therapie - haben Sie Begleiterkrankungen die innerhalb der Beratung zu berücksichtigen sind?

  • Fettauswahl insgesamt, wie sollte diese gestaltet sein

  • wieviel tierische Lebensmittel (z.B. Fleischwaren, Milch u. Milchprodukte, Käse, Fischwaren, Eier) sind empfehlenswert?

  • Auf was muss ich bei der Auswahl tierischer Lebensmittel achten?

  • Wie kann ich durch die Ernährung Entzündungsprozessen entgegenwirken?

  • Körpergewicht: Bei Übergewicht / Adipositas ist eine Gewichtsreduktion empfehlenswert.

  • Bei Insulinresistenz & Fettstoffwechselstörungen, diese ebenfalls ernährungstherapeutisch behandeln

  • Mikronährstoffmangel und Mineralstoffmangel vermeiden & evtl. durch Nährstoffpräparate entgegenwirken

  • Proteinmangel verhindern

  • Welche Nährstoffe benötige ich in welchem Verhältnis?

  • ausreichend Ballaststoffe zuführen (> 30 g / Tag) über natürliche Lebensmittel, evtl. Ballaststoffsubstitution

  • ausreichend Flüssigkeit: Gesamtflüssigkeit pro Tag: 30 - 35 ml je kg Körpergewicht und Tag. Achtung dabei handelt es sich nicht um die reine Trinkflüssigkeit. Die Flüssigkeit durch Lebensmittel (ca. 500 - 800 ml) muss hiervon noch abgezogen werden, sodass eine Menge von ca. 1,3 - 2 l Trinkflüssigkeit entsteht.

  • wertvolle antikanzerogene (krebsschützende) sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe zuführen

  • Eine für Sie angepasste Lebensmittelauswahl mit koch- und küchentechnischen Hinweisen (für das Frühstück, Zwischenmahlzeiten, Mittagessen, Abendessen)

  • Sie essen Ihre warme Mahlzeit gerne abends? Gerne gehe ich individuell auf Ihre Situation ein und wir erstellen einen Plan wie Sie Ihre vollwertige Ernährung praktisch in Ihren Alltag umsetzen können.

  • welche Öle sind gut für mich? Auf was muss ich in Bezug zur entzündungshemmenden Kost achten?

  • Wieviel Streichfett (Butter/Margarine/Pflanzenfett) darf ich verwenden und welche Produkte sind empfehlenswert?

  • ausreichend Omgea-3 - Fettsäuren und essentielle Fettsäuren zuführen

  • Wie kann ich mit natürlichen Lebensmitteln meinen Stoffwechsel ankurbeln und unterstützen?

  • sinnvolle Mahlzeitenhäufigkeit für Ihren individuellen Fall abstimmen - Mahlzeiteneinteilung

  • angestrebte Gewichtsstabilisierung / - normalisierung & den geschätzten Zeitraum hierfür definieren

  • was gilt es bei Getränken und alkoholischen Getränken zu beachten?

  • Wie wirkt sich Bewegung auf Ihren Körper und damit auch auf Ihre Ernährung aus?

  • Blutzuckerschwankungen vermeiden

  • Süßen von Lebensmitteln - Süßstoffe, Glucose, Fruktose, Zucker und Zuckeraustauschstoffe, was kann ich verwenden und in welcher Menge? Wie hoch ist die jeweilige Süßkraft der unterschiedlichen Produkte?

  • was gilt es beim Backen und Kochen zu beachten?

  • was sind günstige Zwischenmahlzeiten / Hauptmahlzeiten

  • Essen außer Haus - was gilt es zu beachten?

  • Urlaub, Schiffsreise oder Klinikaufenthalt, was gilt es zu beachten?

  • Blähungen, Völlegefühl, Durchfall, Verstopfung, Erbrechen, Sodbrennen, Inappetenz, Schmerzen in Bezug zum Essen, was kann ich dagegen tun?

  • Tagespläne als Beispiel für die praktische Umsetzung im Alltag

  • Genusstraining

  • Optimierung Ihrer Essenssituation

  • langfristiges Halten eines gemeinsam definierten Gewichts

  • mit natürlichen Lebensmitteln Magen und Darm stärken

  • Zusätzliche Therapieoptionen

  • Diätetische Produkte zur Unterstützung der Ernährungstherapie

  • Nahrungsergänzungsmittel - unter Umständen kann eine Ergänzung sinnvoll sein

  • und weitere Themen

 

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Hilfestellung:

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„Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel, & eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.“

Hippokrates (460 - 370 v. Chr.)