Ernährungsberatung Schorndorf

Unser Darm ist das größte Organ das wir besitzen. Eine intakte Darmflora schützt uns vor schädlichen Giften (Toxinen) und Bakterien. Bei einem Leaky Gut Syndrom können schädliche Stoffe ungehindert in den Blutkreislauf gelangen. Hierauf reagiert das Immunsystem mit entzündlichen und allergischen Prozessen, d.h. die natürliche Barriere ist gestört und Toxine & Bakterien können ungehindert in den Blutkreislauf gelangen.

 

Ursachen

  • bestimmte Nahrungsbestandteile: Gluten (bspw. in Roggen, Dinkel und Weizen) Lektine (in vielen Getreiden und Tomaten) Verschiedene Aroma-, Konservierungsstoffe und Nahrungszusätze

  • fermentierte Lebensmittel: Wein Essig Tofu Sojasoße

  • Einseitige ungünstige Ernährung mit viel Zucker, Weißmehl, Alkohol, Kaffee / Tee

  • häufige Einnahme von Medikamenten: Antibiotika Schmerzmittel Cortison

  • anhaltender Stress

  • chronische Erkrankungen

  • Pilzerkrankungen (Mykosen)

  • Rauchen

  • Amalgamfüllungen

  • Nahrungsmittelallergie

  • Nahrungsmittelunverträglichkeit

  • Medizinische Eingriffe, wie Operationen oder Strahlentherapien

 

Symptome: Durchfall, Blähungen, Müdigkeit, Schlappheit, sinkende Leistungsfähigkeit, Nahrungsmittelallergien und -Intoleranzen Diagnose

 

Diagnose: Behandlung: Stuhl- und Blutserumanalyse, Laktulose-Mannitol-Test, Ermittlung der Zusammensetzung der Darmbakterien Behandlung Auslöser vermeiden, Darmwände regenerieren, Darmflora aufbauen

 

Weshalb ist eine Ernährungstherapie wichtig?

Verbesserung Ihrer Symptomatik in Bezug zum Essen oder nach den Mahlzeiten. Bei Übergewicht ist eine Gewichtsreduzierung empfehlenswert. Eine medikamentöse Therapie zur Bekämpfung des Leaky Gut Syndroms gibt es nicht, jedoch können die Symptomatik verbessert werden. Eine Ernährungsumstellung und gesunde Lebensweise sorgen für den Heilungsprozess. Zunächst gilt es auslösende Faktoren zu vermeiden: Stress, Medikamente oder bestimmte Nahrungsmittel. Als nützlich für den Aufbau einer gesunden Darmflora hat sich der Einsatz von Probiotika erwiesen, z.B. Joghurt mit rechtsdrehenden Milchsäuren. Nach vollständiger Regeneration der Darmschleimhaut können Sie zuvor unverträgliche Lebensmittel wieder genießen.
 

Die Ernährungstherapie unterstützt Sie dabei, Ihre Beschwerden insgesamt zu reduzieren und hierdurch Ihre Gesundheit positiv zu beeinflussen. Eine energieangepasste vollwertige Ernährung unter Aufsicht einer zertifizierten Ernährungsfachkraft kann so langfristig zu Ihrem Erfolg führen. Die Ernährung wird angepasst an Ihr aktuelles Gewicht & gemeinsam definierter Zielsetzung für die Gewichtszunahme / oder - abnahme.

Ziel ist es alle für Sie wichtigen Fettsäuren, Mikronährstoffe (Vitamine und Mineralstoffe) Energie und Eiweiß in dem Maß zuzuführen, damit ihr Körper optimal versorgt wird. Hierfür werden gezielt entzündungsförderliche Lebensmittel gemieden sowie reichlich entzündungshemmende Lebensmittel verzehrt.

 

Einordnung Ihres Gewichts - Definition und Klassifikation des Gewichts im Verhältnis zur Größe.

Für Kinder und Jugendliche gelten spezielle Perzentilkurven, hier kann der BMI nicht einfach angewendet werden.

BMI und Interpretation: BMI: body mass index

Formel: Körpergewicht in kg : (Körpergröße in m)2

Untergewicht: <18,5

Normalgewicht: 18,5 – 24.9

Übergewicht = Präadipositas: 25 – 29.9

Adipositas Grad I: 30 – 34.9

Adipositas Grad II: 35 – 39.9

Adipositas Grad III: > 40 = per magna

Blutbild:

Es empfiehlt sich seinen Omega 3- Index regelmäßig überprüfen zu lassen.

Dieser gibt Auskunft über die Versorgung mit wertvollen Omega 3 Fettsäuren (alpha-Linolensäure, Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure), die maßgeblich Entzündungsprozessen im Körper entgegenwirken können.

Ernährungstherapie

  • Herabsetzen Ihrer individuellen Beschwerden durch eine diätetisch sinnvoll angepasste Kost

  • Stuhlregulierende Maßnahmen, Ballaststoffangepasste Kost, angepasste Trinkflüssigkeitsmenge

  • Ein Zuviel an Luft aus Ihrem Bauchraum loswerden

  • evtl. Säureproduktion des Magens reduzieren, mit natürlichen Lebensmitteln

  • evtl. Reflux vermeiden

  • Ursachenabklärung: wurden bereits alle Erkrankungen / Intoleranzen / Nahrungsmittelunverträglichkeiten die evtl. bestehen könnten bereits abgeklärt? Wurden bereits alle Untersuchungen durchgeführt, die andere Erkrankungen ausschließen könnten die eine ähnliche Symptomatik aufweisen?

  • ganzheitliche Therapie - haben Sie Begleiterkrankungen die innerhalb der Beratung zu berücksichtigen sind?

  • entzündungshemmende Kost zur Vorbeugung von Krankheiten

  • Energiegerechte vollwertige Ernährung, Bedarf bei Normalgewicht errechnen

  • Körpergewicht: Bei Übergewicht ist je nach Ausprägung eine Gewichtsreduktion empfehlenswert.

  • evtl. ist eine energiegangereicherte / und oder eiweißangereicherte Ernährung für Sie sinnvoll.

  • Mikronährstoffmangel und Mineralstoffmangel vermeiden & evtl. durch Nährstoffpräparate entgegenwirken

  • Proteinmangel verhindern

  • mit natürlichen Lebensmitteln Magen und Darm stärken

  • Welche Nährstoffe benötige ich in welchem Verhältnis?

  • ausreichend Ballaststoffe zuführen (> 30 g / Tag)

  • Ballaststofftherapie: je nach Symptomatik kann eine Therapie mit 50 - 60 g Ballaststoffen pro Tag Ihre Beschwerden lindern.

  • ausreichend Flüssigkeit: Gesamtflüssigkeit pro Tag: 30 - 35 ml je kg Körpergewicht und Tag. Achtung dabei handelt es sich nicht um die reine Trinkflüssigkeit. Die Flüssigkeit durch Lebensmittel (ca. 500 - 800 ml) muss hiervon noch abgezogen werden, sodass eine Menge von ca. 1,3 - 2 l Trinkflüssigkeit entsteht. Bei Ballaststofftherapie mind. 2 L Trinkflüssigkeit

  • wertvolle antikanzerogene (krebsschützende) sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe zuführen

  • Eine für Sie angepasste Lebensmittelauswahl mit koch- und küchentechnischen Hinweisen (für das Frühstück, Zwischenmahlzeiten, Mittagessen, Abendessen)

  • Sie essen Ihre warme Mahlzeit gerne abends? Gerne gehe ich individuell auf Ihre Situation ein und wir erstellen einen Plan wie Sie Ihre vollwertige Ernährung praktisch in Ihren Alltag umsetzen können.

  • welche Öle sind gut für mich? Auf was muss ich in Bezug zur entzündungshemmenden Kost achten?

  • Wieviel Streichfett (Butter/Margarine/Pflanzenfett) darf ich verwenden und welche Produkte sind empfehlenswert?

  • Wie kann ich mit natürlichen Lebensmitteln meinen Stoffwechsel ankurbeln und unterstützen?

  • ausreichend Omgea-3 - Fettsäuren und essentielle Fettsäuren zuführen

  • sinnvolle Mahlzeitenhäufigkeit für Ihren individuellen Fall abstimmen - Mahlzeiteneinteilung

  • angestrebte Gewichtsstabilisierung / - normalisierung & den geschätzten Zeitraum hierfür definieren

  • was gilt es bei Getränken und alkoholischen Getränken zu beachten?

  • Wie wirkt sich Bewegung auf Ihren Körper und damit auch auf Ihre Ernährung aus?

  • Blutzuckerschwankungen vermeiden

  • Süßen von Lebensmitteln - Süßstoffe, Glucose, Fruktose, Zucker und Zuckeraustauschstoffe, was kann ich verwenden und in welcher Menge? Wie hoch ist die jeweilige Süßkraft der unterschiedlichen Produkte?

  • was gilt es beim Backen und Kochen zu beachten?

  • was sind günstige Zwischenmahlzeiten / Hauptmahlzeiten

  • Essen außer Haus - was gilt es zu beachten?

  • Urlaub, Schiffsreise oder Klinikaufenthalt, was gilt es zu beachten?

  • Komplikationen / Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Blähungen, Völlegefühl, Durchfall, Verstopfung, Erbrechen, Sodbrennen, Inappetenz, Schmerzen in Bezug zum Essen, was kann ich dagegen tun?

  • Tagespläne als Beispiel für die praktische Umsetzung im Alltag

  • Genusstraining

  • Optimierung Ihrer Essenssituation

  • langfristiges Halten eines gemeinsam definierten Gewichts

  • Zusätzliche Therapieoptionen

  • Nahrungsergänzungsmittel - unter Umständen kann eine Ergänzung sinnvoll sein

  • Diätetische Produkte zur Unterstützung der Ernährungstherapie

  • und weitere Themen

 

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Hilfestellung:

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„Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel, & eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.“

Hippokrates (460 - 370 v. Chr.)

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Ernährungsberatung in Schorndorf Sarah Mörstedt