Ernährungsberatung Schorndorf
  • Sarah Mörstedt

Darmgesundheit fördern für ein starkes Immunsystem & Psyche - gesunder Darm - gesundes Leben!

Sarah Mörstedt





Ein gesunder Darm als Voraussetzung für Gesundheit

Darmgesundheit fördern

# Darm-Mikrobiom fördern für ein starkes Immunsystem!

# Psychobiom - gesunder Darm - gesunde Psyche

# Natürliche pro- & präbiotische Lebensmittel

# Ernährungsempfehlungen für Ihren gesunden Darm

# Darmkur, Darmsanierung, Entgiftung & Entsäuerung

Jeden Morgen gesund aufzuwachen ist der größte Reichtum den man haben kann. Deshalb ist es essentiell, auf sich und seinen Körper zu achten.

​​

Darm-Mikrobiom - Viele Bewohner dicht an dicht

Unser Darm ist gegliedert in 2 Bereiche, unseren Dünndarm der direkt nach dem Magen folgt und unseren Dickdarm, der sich dem Dünndarm anschließt. Unser Dünndarm nimmt einen Großteil unserer Nährstoff aus (Resorption). Circa 100.000 Milliarden Bakterien leben in unserem Darm und das in einer großen Vielfalt. Die Gesamtheit der Mikroorganismen im Darm nennt sich das Darm-Mikrobiom. Bis zu 10.000 verschiedene Arten von Bakterien sind hier angesiedelt. Unsere Ernährung hat einen direkten Einfluss darüber, welche Mikroorganismen sich in unserem Darm ansiedeln und welche nicht. Dabei gibt es für uns förderliche und uns eher schadende Mikroorganismen. Jeder Mensch hat eine ganz individuelle "Darmflora" - Darm-Mikrobiom. Die Masse der Bakterien beträgt ca. 2 kg!

Mit den meisten Bakterien leben wir jedoch in friedlicher Koexistenz und einige haben sogar Aufgaben des Körpers übernommen. Die meisten Mikroorganismen leben im Darm und unterstützen unseren Körper beim Zersetzen unserer Nahrung. Früher benannte man sie Darmflora, weil man dachte, sie gehörten zu den Pflanzen, heute nennt man die kleinsten Lebewesen das Darm-Mikrobiom. Dabei verändert sich unser Darm-Mikrobiom im Laufe unseres Lebens, je nachdem wie gelebt wird, was gegessen wird und wie der Lebenstil aussieht entsprechend. Außerdem produzieren die Bakterien wichtige Neurotransmitter, die sich positiv auf das Wohlbefinden und das Stressempfinden auswirken.


Unsere Darm-Mitbewohner beeinflussen unsere Gefühle


Darm-Hirn-Achse: Die Verbindung zwischen Darm & Gehirn

Ein Geflecht aus rund 100 Millionen Nervenzellen durchzieht den gesamten Magen-Darm-Trakt und bildet ein vollständig autonomes Nervensystem. Hier erfährst du, wie dieses sogenannte „Darm-Gehirn“ über die Darm-Hirn-Achse mit dem eigentlichen Gehirn kommuniziert, und wie sich diese Interaktion auf deine Gesundheit auswirken kann.


Das „Darm-Gehirn“: ist Teil unseres vegetativen Nervensystems. Unsere Körperfunktionen werden im Wesentlichen von drei verschiedenen Nervensystemen gesteuert:

  • zentrales Nervensystem („ZNS“, Gehirn und Rückenmark)

  • autonomes / vegetatives Nervensystem

  • enterales Nervensystem („ENS“, „Bauchhirn“)

Das vegetative Nervensystem steuert alle lebenswichtigen Grundfunktionen – etwa die Atmung, die Verdauung und den Stoffwechsel. Da wir diese Funktionen nicht bewusst steuern können, wird das vegetative Nervensystem auch als autonomes Nervensystem bezeichnet. Es fungiert als Vermittler zwischen dem zentralen Nervensystem (ZNS) sowie den Organen und Körperfunktionen. Auch unser Darm-Mikrobiom gilt als eine wichtige Komponente des „Bauchhirns“. Die Bakterien produzieren hormonähnliche Substanzen und kurzkettige Fettsäuren, die der Kommunikation zwischen ENS und ZNS über die Darm-Hirn-Achse dienen. Emotionen, Stressresistenz und Schmerzwahrnehmung lassen sich über genau diese Botenstoffe steuern.

Darm-Mikrobiom stärken = Aktive Prävention psychischer Erkrankungen wie z.B. Depression

Mikroorganismen, die über die Gehirn-Darm-Achse mit dem ZNS kommunizieren, werden als „Psychobiom“ bezeichnet. Unser „Glückshormon“ Serotonin (ein wichtiger Baustein ist die Aminosäure Tryptophan) wird beispielsweise vorwiegend im Darm gebildet. Tryptophan produzieren die darmfreundlichen Bifidobakterien. Die Bifidobakterien des Darms können also das seelische Wohlbefinden maßgeblich beeinflussen. Lactobacillen können wiederum dazu beitragen, Stresshormone wie Cortisol im Darm zu senken.

Negativ auf unsere Darmgesundheit und somit auf unsere Darmflora wirken sich aus:

- ballaststoffarme Lebensmittelauswahl

- ungünstige Fette

- Mangel essentieller Nährstoffe

- zuviel Fertigprodukte

- zuviel Weißmehl

- einseitige Nahrungsmittelauswahl

- Stress

- Alkohol

- Nikotin

- Toxine in Lebensmitteln

- Giftstoffe der Umwelt

- Antibiotika

- weitere bestimmte Medikamente

- Depressionen / Burnout

Es kommt auf das Gleichgewicht der Mikroorganismen an.

Nichts ist in Stein gemeißelt, Sie können Ihr Darm-Mikrobiom positiv verändern!

Sie haben es in der Hand - Sie können für einen gesunden Darm sorgen!

I Feeld GOOD - Du und Dein Körper im Einklang

Darmflora aufbauen mit Pro - & Präbiotika


Bei chronischen Erkrankungen oder auch nach einer Antibiotikatherapie kann ein Darmaufbau sinnvoll sein:

Es gibt zum Beispiel ein probiotisches Arzneimittel aus dem E.-coli-Stamm Nissle 1917, das bei kindlichen Durchfällen oder auch der Colitis ulcerosa eingesetzt wird. In jedem Fall sollten Probiotika regelmäßig - Studien zufolge täglich und über Wochen - verzehrt werden, für einen postiven Effekt und somit auch für einen gesundheitlichen Nutzen.

Probiotika sind Zubereitungen, die lebensfähige Mikroorganismen enthalten, z.B. Milchsäurebakterien & Hefepilze

Präbiotika sind nicht verdaubare faserige Lebensmittelbestandteile (Ballaststoffe), die das Wachstum & die Aktivität der Bakterien im Dickdarm fördern.

Dazu zählen

  • Inulin (z.B. in Artischocken, Topinambur, Pastinaken, Süßkartoffel, Knoblauch, Zwiebeln, Lauch, Löwenzahnblätter)

  • Oligofruktose (z.B. in Knoblauch, Lauch, Spargel, Bananen, Zwiebeln, Topinambur, Agave, Zichorienwurzel)

  • Beta-Glucane (z.B. in Hafer, Gerste, Algen, Pilze, Seetang)

  • Galactooligosaccheride (z.B. in Grüne Erbsen, Linsen, Kidneybohnen, Kichererbsen, Limabohnen)

  • Synbiotika sind eine Kombination aus beiden.


Voraussetzung für eine gesundheitsfördernde Wirkung von Probiotika ist, dass die verwendeten Bakterien & Hefen auch tatsächlich dort ankommen, wo sie hinsollen. Das heißt, sie müssen in einer ausreichend großen Menge im Lebens- oder Arzneimittel vorkommen, sie müssen die Passage durch unseren Magen und Dünndarm überleben und sich gegen die im Dickdarm lebenden Bakterien durchsetzen. Zudem ist die Wirkung der Bakterien abhängig vom eingesetzten Bakterienstamm sowie vom Krankheitsbild & die Wirkung lässt sich nicht verallgemeinern.

Natürliche probiotische Lebensmittel (Mikroorganismen)


Essen Sie täglich präventiv probiotische Lebensmittel für ein starkes Immunsystem & einen gesunden Darm:

Sie enthalten eine große Menge an bestimmten Bakterienkulturen. Das Wort Probiotika setzt sich zusammen aus dem lateinischen Wort pro 'für' und dem griechischen Wort bios 'Leben'. Probiotika sind also "für das Leben".

Es gibt ungefähr 400 verschiedene probiotische Bakterien. Die Bekanntesten und Wichtigsten davon sind die Milchsäurebakterien, denn sie sind säuretolerant und können sich somit überhaupt erst im Darm weiter verbreiten, was positiv für unseren Darm ist. Bitte beachten Sie, dass pasteurisierte Produkte leider keine lebenden Milchsäurebakterien mehr enthalten können durch den Erhitzungsprozess. Dies gilt sowohl für pasteurisiertes eingelegtes Gemüse, als auch für Käse- und Milchprodukte.