Ernährungsberatung Schorndorf

Ernährung bei Fettstoffwechselstörungen
"Essen hält Leib & Seele zusammen"
Zertifizierte auf dich abgestimmte Ernährungsberatung 
         
              

Ernährungsberatung in Schorndorf Sarah Mörstedt

Fettstoffwechselstörungen sind ›Störungen des Fettstoffwechsels, bei denen die Konzentration und / oder die Zusammensetzung eines oder mehrerer Lipoproteine im Plasma verändert – erhöht oder erniedrigt ist. Leider ist der Omega 6 - Fettsäureanteil (entzündungsfördernde Eigenschaften) häufig zu groß innerhalb der Ernährung und der Anteil an wertvollen Omega 3- Fettsäuren (wir haben 3 davon, diese haben entzündungshemmende Eigenschaften) zu niedrig.

—

Weshalb ist eine Ernährungstherapie wichtig?

Die Ernährungstherapie ist wichtig und unterscheidet sich je nachdem welcher Blutwert erhöht ist voneinander.

Die erhöhten Werte stellen einen großen Risikofaktor für arteriosklerotische Veränderungen (Beispiel verengtes Rohr) in Ihren Gefäßwänden dar.

Die Gesamttherapie sollte berücksichtigen:

  1. Lebensstiländerung: Mehr Bewegung in Kombination mit Ernährungsumstellung

  2. ›Stressregulation

  3. Pharmakologische Therapie: (z.B. Statine)

Die Ernährungstherapie unterstützt Sie dabei, Ihre Beschwerden insgesamt zu reduzieren und hierdurch Ihre Gesundheit positiv zu beeinflussen. Eine energieangepasste vollwertige Ernährung unter Aufsicht einer zertifizierten Ernährungsfachkraft kann so langfristig zu Ihrem Erfolg führen. Die Ernährung wird angepasst an Ihr aktuelles Gewicht & gemeinsam definierter Zielsetzung für die Gewichtszunahme / oder - abnahme.

So wie ein zu hoher Blutzuckerspiegel begünstigt auch zu viel Cholesterin eine Verengung und Verhärtung der Gefäße. (= Arteriosklerose) Ziel ist es alle für Sie wichtigen Fettsäuren, Mikronährstoffe (Vitamine und Mineralstoffe) Energie und Eiweiß in dem Maß zuzuführen, damit ihr Körper optimal versorgt wird. Hierfür werden gezielt entzündungsförderliche Lebensmittel gemieden sowie reichlich entzündungshemmende Lebensmittel verzehrt.

Ursachen von Fettstoffwechselstörungen:

›LDL-Cholesterinablagerung in den Gefäßwänden führen dazu, dass der Blutstrom behindert wird. Stellen Sie sich hierzu bitte ein Rohr vor, dass von innen immer enger wird, durch verschiedene Ablagerungen.

›Folge: Durchblutungsstörungen

Blutfette:

  • ›Triglyceride

  • ›Phospholipide

  • ›Cholesterin

  • ›Fettlösliche Vitamine

Lipoproteine befinden sich ebenfalls im Blut:

  • ›Lipidanteil (im inneren Bereich) = fettlöslich

  • ›Proteinanteil (im äußeren Bereich) = wasserlöslich

—

Aufgaben der verschiedenen Lipoproteine:

  • ›Chylomikronen (Bildung in der Darmwand) Nahrungs-Triglyceride zum Fettgewebe bringen --> Speicherung

  • ›VLDL („“Leberzellen) Leberzellen-TG --> Körperzellen --> LDL-Bildung aus VLDL

  • ›LDL („“Leberzellen) Cholesterinablagerung

  • ›HDL („“Leberzellen) Cholesterinentfernung --> Leber --> Cholesterinabbau

Cholesterinrichtwerte

  • Für Gesunde ohne zusätzliche Risikofaktoren

  • ›Gesamtcholesterin < 200 mg/dl

  • ›LDL < 160 mg/dl

  • ›HDL mindestens 40 mg/dl

  • ›Triglyzeride < 150 mg/dl

Einteilung der Fettstoffwechselstörungen

  • ›Hypercholesterinämien (LDL) >200 mg/dl Gesamtcholesterin (HDL und LDL)

  • Oder bei einem LDL-Cholesterinwert über 160 mg/dl und einem HDL-Cholesterinwert unter 40 mg/dl.

  • ›Hypertriglyceridämien (Triglyceride)

  • ›Kombinierte Hyperlipidämien (LDL & Triglyceride sind erhöht)

Präventionsmaßnahmen:

  • ›regelmäßige Kontrolle Ihrer Blutfettwerte

  • ›gesunde Lebensweise – Ernährung, Bewegung, Stressbewältigung (Entspannungstechniken)

  • Blutfettkontrolle

  • nehmen Sie Vorsorgeuntersuchungen war (z.B. Check-Up 35 und weitere)

Lipoproteinkonzentration u. das L-Muster werden beeinflusst durch:

  • ›Genetische Faktoren

  • ›Lebensalter

  • ›Ernährung

  • Energiegehalt der Kost (liegt Ihr Gewicht im Normalbereich?), Fettmenge, Art der Fettsäuren, Nahrungscholesterin, Ballaststoffe, Sojaprotein, Alkohol, Saccharose (Haushaltszucker), Fructose (Fruchtzucker in Früchten, Säften und als Zusatz in Fertigprodukten, Getränken z.B. als Fruktosesirup)

Einordnung Ihres Gewichts - Definition und Klassifikation des Gewichts im Verhältnis zur Größe.

Für Kinder und Jugendliche gelten spezielle Perzentilkurven, hier kann der BMI nicht einfach angewendet werden.

BMI und Interpretation: BMI: body mass index. Formel: Körpergewicht in kg : (Körpergröße in m)2

Untergewicht: <18,5

Normalgewicht: 18,5 – 24.9

Übergewicht = Präadipositas: 25 – 29.9

Adipositas Grad I: 30 – 34.9

Adipositas Grad II: 35 – 39.9

Adipositas Grad III: > 40 = per magna

Blutbild:

Es empfiehlt sich seinen Omega 3- Index regelmäßig überprüfen zu lassen.

Dieser gibt Auskunft über die Versorgung mit wertvollen Omega 3 Fettsäuren (alpha-Linolensäure, Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure), die maßgeblich Entzündungsprozessen im Körper entgegenwirken können.

Ernährungstherapie

  • Herabsetzen der erhöhten Werte durch eine diätetisch sinnvoll angepasste Kost

  • Energiegerechte vollwertige Ernährung, Bedarf bei Normalgewicht errechnen

  • Körpergewicht: Bei Übergewicht ist je nach Ausprägung eine Gewichtsreduktion empfehlenswert.

  • ganzheitliche Therapie - haben Sie Begleiterkrankungen die innerhalb der Beratung zu berücksichtigen sind?

  • Mikronährstoffmangel und Mineralstoffmangel vermeiden & evtl. durch Nährstoffpräparate entgegenwirken

  • Proteinmangel verhindern

  • Welche Nährstoffe benötige ich in welchem Verhältnis?

  • ausreichend Ballaststoffe zuführen (> 30 g / Tag) über natürliche Lebensmittel, evtl. Ballaststoffsubstitution

  • ausreichend Flüssigkeit: Gesamtflüssigkeit pro Tag: 30 - 35 ml je kg Körpergewicht und Tag. Achtung dabei handelt es sich nicht um die reine Trinkflüssigkeit. Die Flüssigkeit durch Lebensmittel (ca. 500 - 800 ml) muss hiervon noch abgezogen werden, sodass eine Menge von ca. 1,3 - 2 l Trinkflüssigkeit entsteht. Bei Ballaststofftherapie mind. 2 L Trinkflüssigkeit

  • wertvolle antikanzerogene (krebsschützende) sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe zuführen

  • Eine für Sie angepasste Lebensmittelauswahl mit koch- und küchentechnischen Hinweisen (für das Frühstück, Zwischenmahlzeiten, Mittagessen, Abendessen)

  • Sie essen Ihre warme Mahlzeit gerne abends? Gerne gehe ich individuell auf Ihre Situation ein und wir erstellen einen Plan wie Sie Ihre vollwertige Ernährung praktisch in Ihren Alltag umsetzen können.

  • welche Öle sind gut für mich? Auf was muss ich in Bezug zur entzündungshemmenden Kost achten?

  • Wieviel Streichfett (Butter/Margarine/Pflanzenfett) darf ich verwenden und welche Produkte sind empfehlenswert?

  • ausreichend Omgea-3 - Fettsäuren und essentielle Fettsäuren zuführen

  • Wie kann ich mit natürlichen Lebensmitteln meinen Stoffwechsel ankurbeln und unterstützen?

  • sinnvolle Mahlzeitenhäufigkeit für Ihren individuellen Fall abstimmen - Mahlzeiteneinteilung

  • angestrebte Gewichtsstabilisierung / - normalisierung & den geschätzten Zeitraum hierfür definieren

  • was gilt es bei Getränken und alkoholischen Getränken zu beachten?

  • Wie wirkt sich Bewegung auf Ihren Körper und damit auch auf Ihre Ernährung aus?

  • Blutzuckerschwankungen vermeiden

  • Süßen von Lebensmitteln - Süßstoffe, Glucose, Fruktose, Zucker und Zuckeraustauschstoffe, was kann ich verwenden und in welcher Menge? Wie hoch ist die jeweilige Süßkraft der unterschiedlichen Produkte?

  • was gilt es beim Backen und Kochen zu beachten?

  • was sind günstige Zwischenmahlzeiten / Hauptmahlzeiten

  • Essen außer Haus - was gilt es zu beachten?

  • Urlaub, Schiffsreise oder Klinikaufenthalt, was gilt es zu beachten?

  • Blähungen, Völlegefühl, Durchfall, Verstopfung, Erbrechen, Sodbrennen, Inappetenz, Schmerzen in Bezug zum Essen, was kann ich dagegen tun?

  • Tagespläne als Beispiel für die praktische Umsetzung im Alltag

  • Genusstraining

  • Optimierung Ihrer Essenssituation

  • langfristiges Halten eines gemeinsam definierten Gewichts

  • mit natürlichen Lebensmitteln Magen und Darm stärken

  • Zusätzliche Therapieoptionen

  • Ersatzprodukte und diätetische Alternativen zur Unterstützung der Ernährungstherapie

  • Nahrungsergänzungsmittel - unter Umständen kann eine Ergänzung sinnvoll sein

  • und weitere Themen

 

Sie haben Fragen? Ich freue mich über Ihren Anruf oder Email. Zum Kontaktformular

Hilfestellung:

Medizinische Ernährungsberatung die wirt!

Frei sein

mit gesundem Essen

für mehr Wohlbefinden

„Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel, & eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.“

Hippokrates (460 - 370 v. Chr.)