Ernährungsberatung Schorndorf
  • Sarah Mörstedt

Cortisol - Dauer-Stress Wirkung auf den Körper - Gesundheit stärken Ernährung umstellen


Stress (körperlicher oder emotionaler) führt in Ihrem Organismus zu biochemischen Reaktionen unterschiedlicher Art. Hauptsächlich kommt es zu einer vermehrten Ausschüttung von Kortisol (Hormon). Es beeinflusst viele Stoffwechselvorgänge. Stress fördert dadurch die Entstehung zahlreicher Erkrankungen & beeinflusst diese negativ. Stress kann Entzündungen im Körper fördern, Adipositas befeuern, Diabetes verschlechtern und zu Depressionen führen. Cortisol beeinflusst den Blutzucker und verzögert die Wasserausscheidung des Körpers. Zusätzlich reguliert es den Fettstoffwechsel und nimmt eine entzündungshemmende Wirkung ein.


Stress reduzieren - Innere Balance stärken

Der eine sieht nur Bäume, Probleme dicht an dicht.

Der andere sieht Zwischenräume und das Licht. E. Matani



Mögliche Folgen von chronischem Stress

  • Gehirn: Einschränkungen der kognitiven Fähigkeiten und der Gedächtnisfunktionen, Hirninfarkt

  • Herz-Kreislauf-System: Koronare Herzerkrankung, Herzinfarkt, Bluthochdruck, Arteriosklerose

  • Entzündungen / stille Entzündungen / chronisch entzündliche Erkrankungen aller Art

  • Muskel-Skelett-Erkrankungen

  • Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Unverträglichkeiten

  • chronische Müdigkeit, Energie- und Kraftlosigkeit, Erschöpfung

  • Schlafstörungen: Schweres Einschlafen, Probleme beim Durchschlafen, zu wenig Schlaf

  • Stimmungsschwankungen, Burn-Out, erhöhte Reizbarkeit, Depression, Wut & Ärger,

  • Verringerte Schmerztoleranz & erhöhtes Schmerzempfinden

  • chronische Schmerzerkrankungen (Fibromyalgie, Weichteilrheumatismus)

  • Magen-Darm-Erkrankungen, Reizmagen, Reizdarm, Säureüberschuss des Magens

  • Stoffwechsel: Erhöhter Blutzuckerspiegel / Diabetes / Insulinresistenz, erhöhter Cholesterinspiegel

  • geschwächtes Immunsystem allgemein, Infektanfälligkeit

  • verminderte Immunkompetenz gegenüber pathologischen Einflüssen von außen (Infektionserkrankungen) und von Innen (Tumorwachstum)

  • übersteigerte Immunreaktionen gegenüber Einflüssen von außen (Allergien) und von innen (Autoimmunkrankheiten)

  • Sexualität: Libidoverlust, Zyklusstörungen, Impotenz, Störungen der Samenreifung

  • Übergewicht, Fettleibigkeit

  • Suchtgefahr: Zucker, Alkohol, Kaffee, Nikotin etc.

  • emotionales Essen, Dauersnacking, Essanfälle, Heißhungerattacken, Binge Eating Störung...

  • und mehr

Homöostase - Gleichgewicht - Der Körper kann noch gut mit Stress umgehen

Eigentlich sind alle menschlichen Funktionen auf Homöostase, also ein dynamisches Gleichgewicht ausgelegt. Es wird immer wieder ein Gleichgewichtszustand angestrebt und auch hergestellt.

Dysbalance durch Dauerstress führt zu einer Allostase im Körper

Bei chronischem Stress trifft dies nicht mehr zu. Da ist eine Rückkehr in einen homöostatischen Zustand ab einem gewissen Grad nicht möglich. Das Regelsystem verschiebt sich nach Allostase (Gegensatz zur Homöostase) indem der Körper nicht mehr in der Lage ist, selbstständig ein Gleichgewicht herzustellen. Die Regulationsmechanismen sind bei chronischem Stress auf Dauer außer Kraft gesetzt. Die physiologische Antwort auf Dauerstress führt zu einer allostatischen Last, wodurch es zu patho-physiologischen Veränderungen im Organismus kommt (Funktionseinschränkungen, Dysbalancen, Erkrankungen).

Die Nebennierenunterfunktion

Die Nebennierenunterfunktion tritt auf, wenn das Aufkommen von Stress die Kapazitäten des Körpers übersteigt, den Stress auszugleichen und sich zu erholen. Einer der am häufigsten übersehenen Gründe für die Unterfunktion der Nebennieren ist eine chronische oder schwere Infektion, die eine Entzündungsreaktion hervorruft. Solch eine Infektion kann subklinisch, ohne erkennbare Symptome auftreten. Parasiten- und Bakterienbefall, wie „Giardia“ oder Helicobacter pylori, sind oft die Hauptschuldigen. Auch Schwermetallbelastungen, Infektionen mit dem Darmpilz Candida Albicans und unentdeckte Nahrungsmittelintoleranzen, spielen bei der Nebennierenschwäche häufig eine ausschlaggebende Rolle und sollten immer bei einer Therapie der Nebennierenschwäche berücksichtigt werden.

Zur Nebennierenschwäche können folgende Stressfaktoren führen:

  • Ärger

  • chronische Müdigkeit

  • chronische Infektionen

  • chronische Schmerzen

  • Depression

  • exzessiver Sport

  • Angst und Schuldgefühle

  • Glutenunverträglichkeit

  • niedriger Blutzucker

  • Mal-Absorption

  • Verdauungsstörungen

  • Vergiftungen

  • schwerer oder chronischer Stress

  • Operationen

  • spätes Aufbleiben

  • Schlafentzug

  • hoher Zuckerkonsum

  • hoher Koffein-Konsum aus Kaffee und Tee

Blutwerte bei Dauerstress / Stress-Profil-Speicheltests

  • erhöhter Cortisolwert

  • Leukozytenanzahl sinkt


Die Unterfunktion der Nebennieren wurde durch Laborstudien der stellvertretenden Marker der Nebennierenfunktion nachgewiesen. Zwei dieser Marker, die verwendet wurden, sind Cortisol und DHEA.

Stress-Profil – Speicheltests werden bevorzugt, da dieser die Menge der freien und zirkulierenden Hormone misst, anstatt der gebundenen, die üblicherweise in Bluttests gemessen werden. DHEA kann zu jeder Tageszeit gemessen werden. Cortisol dagegen hat seinen Höchststand am Morgen und seinen niedrigsten am Abend, vor der Schlafenszeit. Am genauesten ist es, wenn man 4 Proben von Cortisol nimmt (8 Uhr morgens, mittags, 17 Uhr und vor dem Schlafengehen). Sprechen Sie hierzu gerne mit Ihrem Arzt, er unterstützt Sie bestimmt.

Stress - Hormone und Abnehmen

Erhöhte Cortisolwerte durch Dauerstress

Cortisol hemmt den Fettabbau & verlangsamt deinen Stoffwechsel

Es betäubt auch die Zell-Rezeptoren, die unsere Zellen auf andere Hormone reagieren lassen.

Sie werden resistent gegen diese Hormone.

Zuviel Cortisol führt auch zu Insulinresistenz (durch einen erhöhten Insulinspiegel)

Dein Körper kann weniger oder kein Fett aus den Fettzellen ausschleusen.

Damit bleibt das Fett in Deinem Körper „gefangen“, selbst wenn Du eine Diät machst.

Ein hoher Leptinspiegel signalisiert unserem Gehirn: „Ich bin satt. Nicht weiteressen!“

Wenn die Leptin-Rezeptoren durch Cortisol betäubt sind, fehlt dieses Signal. Der Hunger bleibt, wir essen weiter. Chronischer Stress kann dazu führen, dass wir permanent Appetit haben.

Cortisol bringt die Sättigungs-Hormone aus der Balance

  • Ghrelin = Hungerhormon

  • Leptin = Sättigungshormon

Sport & Bewegung fördern die Testosteronbildung & das hilft dir wunderbar beim Abnehmen & Gewicht halten

I Feeld GOOD - Du und Dein Körper im Einklang