Ernährungsberatung Schorndorf

Ernährung bei Esssucht - Adipositas - Fettleibigkeit
"Essen hält Leib & Seele zusammen"
Zertifizierte auf dich abgestimmte Ernährungsberatung 
         
              

Ernährungsberatung in Schorndorf Sarah Mörstedt
Adipositas ist ein Zustand, der durch eine übermäßige Ansammlung von Fettgewebe im Körper gekennzeichnet ist. Die Adipositas wird als eine chronische Gesundheitsstörung verstanden. Sie beruht auf einer polygenetischen Veranlagung, geht mit einer hohen Begleit- und Folgemorbididtät einher und erfordert ein langfristiges Behandlungs- und Betreuungskonzept für einen optimalen Behandlungserfolg.

Weshalb ist eine Ernährungstherapie wichtig?

Die Ernährungstherapie unterstützt Sie dabei, Ihre Gesundheit positiv zu beeinflussen indem Sie Ihr Gewicht reduzieren und langfristig dauerhaft halten können. Eine vollwertige Ernährung unter Aufsicht einer zertifizierten Ernährungsfachkraft kann so zu Ihrem Erfolg führen, indem der Ernährungsplan an Ihr aktuelles Gewicht & gemeinsam definierter Zielsetzung für die Gewichtsabnahme angepasst wird.

Ziel ist es alle für Sie wichtigen Fettsäuren, Mikronährstoffe (Vitamine und Mineralstoffe) Energie und Eiweiß in dem Maß zuzuführen, damit ihr Körper optimal versorgt wird. Hierfür werden gezielt entzündungsförderliche Lebensmittel gemieden sowie reichlich entzündungshemmende Lebensmittel verzehrt.

Definition und Klassifikation von Übergewicht und Adipositas

Adipositas ist definiert als eine über das Normalmaß hinausgehende Vermehrung des Körperfetts. Berechnungsgrundlage für die Gewichtsklassifikation ist der BMI. Er ist der Quotient aus Gewicht und Körpergröße zum Quadrat (kg/m²). Übergewicht ist definiert als BMI ≥ 25 kg/m2, Adipositas als BMI ≥ 30 kg/m2  (WHO, 2000EK IV).

 

BMI und Interpretation: BMI: body mass index

Formel: Körpergewicht in kg : (Körpergröße in m)2

Untergewicht: <18,5

Normalgewicht: 18,5 – 24.9

Übergewicht = Präadipositas: 25 – 29.9

Adipositas Grad I: 30 – 34.9

Adipositas Grad II: 35 – 39.9

Adipositas Grad III: >40 = per magna

Kinder Klassifikation Adipositas ab > 97.Perzentile

Taillenumfang in cm & Interpretation:

Risiko für metabolische und kardiovaskuläre Komplikationen:

Männer (Erhöhtes Risiko ≥ 94 cm, deutlich erhöhtes Risiko (102 cm)

Frauen (Erhöhtes Risiko ≥ 80 cm, deutlich erhöhtes Risiko (88 cm)

Fettverteilungsmuster: "Apfeltyp" oder sogenannter "Birnentyp"

Ernährungstherapie

  • Bei Übergewicht ist eine Gewichtsreduktion anzustreben. Hierbei unterstütze ich Sie gerne in der Beratung.

  • ganzheitliche Therapie - haben Sie Begleiterkrankungen die innerhalb der Beratung zu berücksichtigen sind?

  • Energiegerechte vollwertige Ernährung, Bedarf für Normalgewicht errechnen, Bedarf zum Abnehmen definieren

  • Mikronährstoffmangel und Mineralstoffmangel vermeiden

  • Proteinmangel durch einseitige Ernährung vermeiden, trotz Übergewichts kann ein Proteinmangel vorliegen!

  • Welche Nährstoffe benötige ich in welchem Verhältnis?

  • ausreichend Ballaststoffe zuführen (> 30 g / Tag)

  • ausreichend Omgea-3 - Fettsäuren und essentielle Fettsäuren zuführen

  • welche Öle sind gut für mich? Auf was muss ich in Bezug zur entzündungshemmenden Kost achten?

  • Wieviel Streichfett (Butter/Margarine/Pflanzenfett) darf ich verwenden und welche Produkte sind empfehlenswert?

  • Wie kann ich mit natürlichen Lebensmitteln meinen Stoffwechsel ankurbeln und unterstützen?

  • sinnvolle Mahlzeitenhäufigkeit für Ihren individuellen Fall abstimmen - Mahlzeiteneinteilung

  • Eiweiß- & Energiebedarf errechnen

  • angestrebte Gewichtsabnahme und den geschätzten Zeitraum hierfür definieren

  • was gilt es bei Getränken zu beachten, welche alkoholischen Getränke sind möglich und wie oft

  • Wie wirkt sich Bewegung auf Ihren Körper und damit auch auf Ihre Ernährung aus?

  • Blutzuckerschwankungen vermeiden

  • Süßen von Lebensmitteln - Süßstoffe, Glucose, Fruktose, Zucker und Zuckeraustauschstoffe, was kann ich verwenden und in welcher Menge? Wie hoch ist die jeweilige Süßkraft der unterschiedlichen Produkte?

  • was gilt es beim Backen und Kochen zu beachten?

  • was sind günstige Zwischenmahlzeiten / Hauptmahlzeiten

  • Essen außer Haus - was gilt es zu beachten?

  • Urlaub, Schiffsreise oder Klinikaufenthalt, was gilt es zu beachten?

  • Tagespläne zum Abnehmen

  • Genusstraining

  • Optimierung Ihrer Essenssituation

  • langfristiges Halten Ihres abgenommenen Gewichts

  • entzündungshemmende Kost zur Vorbeugung von Krankheiten

  • Zusätzliche Therapieoptionen

  • Nahrungsergänzungsmittel - unter Umständen kann eine Ergänzung sinnvoll sein

  • Diätetische Produkte zur Unterstützung der Ernährungstherapie

  • und weitere Themen

Entstehung & Lebenstilfaktoren

- Familiäre Disposition

- genetische Ursachen

- moderner Lebensstil (Bewegungsmangel, Fehlernährung z.B. häufiges Snacking, hoher Konsum                               energiedichter Lebensmittel, Fast Food, zuckerhaltige Softdrinks, alkoholische Getränke)

- Stress

- Essstörungen (z.B. Binge-Eating-Disorder, evtl. Bulimie, Night-Eating-Disorder)

- Endokrine Erkrankungen (z.B. Hypothyreose, Cushing-Syndrom)

- Medikamente (z.B. manche Antidepressiva, Neuroleptika, Antidiabetika, Glukokortikoide, Betablocker)

- Andere Ursachen wie z.B. Immobilisierung, Schwangerschaft, Operationen in der                                              Hypothalamusregion oder Nikotinverzicht)

 

Adipositas als Risikofaktor:

- Störungen des Kohlenhydratstoffwechsels z.B. Insulinresistenz, gestörte Glukosetoleranz, Diabetes mellitus Typ 2)

- Dyslipoproteinämie (niedriges HDL-Cholesterin, Hypertriglyceridämie, vermehrte kleine dichte LDL-Partikel)

- Hyperurikämie/Gicht

- Störungen der Hämostase (Steigerung der Gerinnung und Hemmung der Fibrinolyse)

- Chronische Inflammation (z.B. erhöhtes CRP)

- Arterielle Hypertonie, linksventrikuläre Hypertrophie

- Kardiovaskuläre Erkrankungen (z.B. Koronare Herzkrankheit, Schlaganfall, Herzinsuffizienz)

- Karzinome (Frauen: z.B. Endometrium, Zervix, Ovarien, Mamma, Niere, Kolon; Männer: z.B. Prostata, Kolon, Gallenblase, Pankreas, Leber, Niere, Ösophagus)

- Hormonelle Störungen (z.B. Hyperandrogenämie bei Frauen, Polycystisches Ovar-Syndrom, erniedrigte Testosteron-Spiegel bei Männern, Einschränkung der Fertilität)

- Pulmonale Komplikationen (z.B. Dyspnoe, restriktive Ventilationsstörungen, Hypoventilations-und Schlafapnoe-Syndrom)

- Gastrointestinale Erkrankungen (z.B. Cholecystolithiasis, akute und chronische Cholecystitis, Fettleber, nicht-alkoholische Fettleberhepatitis (NASH), Refluxkrankheit)

- Degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates (z.B. Coxarthrose, Gonarthrose,                   Wirbelsäulensyndrome)

- Erhöhtes Operations- und Narkoserisiko

- Allgemeinbeschwerden (z.B. verstärktes Schwitzen, Gelenkbeschwerden,                                            Belastungsdyspnoe)

- Einschränkung der Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL)

- Verminderte Lebensqualität

- Erhöhtes Unfallrisiko

- Erhöhtes Komplikationsrisiko während der Schwangerschaft (z.B. Eklampsie,                                      Gestationsdiabetes) und vor und nach der Entbindung (z.B. erhöhte Sektiorate, Nachblutungen)

- Psychosoziale Konsequenzen mit erhöhter Depressivität und Ängstlichkeit, soziale Diskriminierung, Selbstwertminderung, soziale Isolation


 

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Hilfestellung:

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„Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel, & eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.“

Hippokrates (460 - 370 v. Chr.)