Ernährungsberatung Schorndorf

Ernährung bei Fruktoseintoleranz
"Essen hält Leib & Seele zusammen"
Zertifizierte auf dich abgestimmte Ernährungsberatung 
         
              

Ernährungsberatung in Schorndorf Sarah Mörstedt
Bei einer Fruktoseintoleranz (Intoleranz = Unverträglichkeit, auch Fruktosemalabsorption entstehen Verdauungsprobleme wie Bauchschmerzen (abdominelle Beschwerden), Blähungen, Durchfall oder Übelkeit. Hierbei wird Fruktose (Fruchtzucker) schlecht vertragen, weil er ungenügend im Dünndarm aufgenommen wird und dadurch in tiefere Darmabschnitte gelangt, wodurch die Beschwerden entstehen.

Fruktose ist ein Einfachzucker (Monosaccharid) & kommt vor allem in Früchten, Obstsäften aber auch vielen weiteren industriell hergestellten Produkten vor (Zutatenliste prüfen).

Diagnosestellung: Goldstandard

H2 Atemtest. Pathologische Werte liegen zwischen 30 und 80 ppm.

Bitte lassen Sie gleich zusätzlich einen Test auf Sorbit-Unverträglichkeit durchführen.

 

Für die Fruktoseaufnahme in den Körper stehen 2 Wege zur Verfügung:

  1. Aktive Aufnahme über ein eigenes Transportsystem in der Dünndarmschleimhaut, Glut-5 Transporter → ausgeprägte Schwäche (Intoleranz)

  2. Passive Aufnahme, d.h. Fruchtzucker kann sich bei der Aufnahme anderer Einzelzucker (Milchzucker, Glukose, Galaktose) und Aminosäuren (Eiweißbausteine) „anhängen“, so dass er hierdurch passiv „eingeschleust“ wird.

Mögliche Fehlmechanismen, die die Fruktoseaufnahme in die Darmschleimhaut beeinträchtigen:

  • gestörte Resorption von Fructose (Fruchtzucker) aus dem Dünndarm ins Blut

  • Glut – 5 Transporter ist in seiner Funktion gehemmt (Enzym, das Fruktose ins Blut aufnehmen lässt)

  • Dadurch gelangt m und wird dort von den .

  • Mögliche Beschwerden entstehen wie Bauchschmerzen, Durchfall, Schwindelgefühl, Atemnot, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Blähungen und Völlegefühl.

  • Dieselben Symptome können durch Sorbit hervorgerufen werden, da es die Aufnahme von Fruktose hemmt.

  • Die Fruktoseintoleranz/-malabsorption ist streng abzugrenzen von der (angeborene Störung), die eine strengere Therapie erforderlich macht.

Weshalb ist eine Ernährungstherapie wichtig?

Die Ernährungstherapie unterstützt Sie dabei, die Durchfallsymptomatik zu lindern und schließlich aufzulösen. Desweiteren werden Blähungen, Völlegefühl, Druck im Bauchraum, Schmerzen hierdurch entgegengewirkt. Sie erfahren welche Lebensmittel Sie bedenkenlos essen können.

Ziel ist es alle für Sie wichtigen Fettsäuren, Mikronährstoffe (Vitamine und Mineralstoffe) Energie und Eiweiß in dem Maß zuzuführen, damit ihr Körper optimal versorgt wird. Hierfür werden gezielt entzündungsförderliche Lebensmittel gemieden sowie reichlich entzündungshemmende Lebensmittel verzehrt. Bei Übergewicht / Adipositas ist eine Gewichtsreduktion empfehlenswert. Durch eine entzündungshemmende Kost kann so der Gesundheitszustand verbessert werden.

Einordnung Ihres Gewichts - Definition und Klassifikation des Gewichts im Verhältnis zur Größe.

Für Kinder und Jugendliche gelten spezielle Perzentilkurven, hier kann der BMI nicht einfach angewendet werden.

BMI und Interpretation: BMI: body mass index. Formel: Körpergewicht in kg : (Körpergröße in m)2

Untergewicht: <18,5

Normalgewicht: 18,5 – 24.9

Übergewicht = Präadipositas: 25 – 29.9

Adipositas Grad I: 30 – 34.9

Adipositas Grad II: 35 – 39.9

Adipositas Grad III: > 40 = per magna

Ernährungstherapie

  • Welche Lebensmittel sind fruktosearm, fruktosefrei?

  • Auf welche Lebensmittel muss ich "verzichten" welche kann ich bedenkenlos essen?

  • Wie kann ich die Aufnahme der Fruktose optimieren?

  • Angepasste Therapie: Karenzphase und schrittweiser Aufbau zum Austesten der individuell verträglichen Fruktosemenge unter Anleitung einer zertifizierten Ernährungsfachkraft

  • Aufbau zu einer angepassten Dauerernährung

  • Antientzündliche Ernährung als Basis, individuell auf Sie abgestimmt

  • ganzheitliche Therapie - haben Sie Begleiterkrankungen die innerhalb der Beratung zu berücksichtigen sind?

  • Fettauswahl insgesamt, wie sollte diese gestaltet sein

  • wieviel tierische Lebensmittel (z.B. Fleischwaren, Milch u. Milchprodukte, Käse, Fischwaren, Eier) sind empfehlenswert?

  • Auf was muss ich bei der Auswahl tierischer Lebensmittel achten?

  • Wie kann ich durch die Ernährung Entzündungsprozessen entgegenwirken?

  • Körpergewicht: Bei Übergewicht / Adipositas ist eine Gewichtsreduktion empfehlenswert.

  • Bei Insulinresistenz & Fettstoffwechselstörungen, diese ebenfalls ernährungstherapeutisch behandeln

  • Mikronährstoffmangel und Mineralstoffmangel vermeiden & evtl. durch Nährstoffpräparate entgegenwirken

  • Proteinmangel verhindern

  • Welche Nährstoffe benötige ich in welchem Verhältnis?

  • ausreichend Ballaststoffe zuführen (> 30 g / Tag) über natürliche Lebensmittel, evtl. Ballaststoffsubstitution

  • ausreichend Flüssigkeit: Gesamtflüssigkeit pro Tag: 30 - 35 ml je kg Körpergewicht und Tag. Achtung dabei handelt es sich nicht um die reine Trinkflüssigkeit. Die Flüssigkeit durch Lebensmittel (ca. 500 - 800 ml) muss hiervon noch abgezogen werden, sodass eine Menge von ca. 1,3 - 2 l Trinkflüssigkeit entsteht.

  • wertvolle antikanzerogene (krebsschützende) sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe zuführen

  • Eine für Sie angepasste Lebensmittelauswahl mit koch- und küchentechnischen Hinweisen (für das Frühstück, Zwischenmahlzeiten, Mittagessen, Abendessen)

  • Sie essen Ihre warme Mahlzeit gerne abends? Gerne gehe ich individuell auf Ihre Situation ein und wir erstellen einen Plan wie Sie Ihre vollwertige Ernährung praktisch in Ihren Alltag umsetzen können.

  • welche Öle sind gut für mich? Auf was muss ich in Bezug zur entzündungshemmenden Kost achten?

  • Wieviel Streichfett (Butter/Margarine/Pflanzenfett) darf ich verwenden und welche Produkte sind empfehlenswert?

  • ausreichend Omgea-3 - Fettsäuren und essentielle Fettsäuren zuführen

  • Wie kann ich mit natürlichen Lebensmitteln meinen Stoffwechsel ankurbeln und unterstützen?

  • sinnvolle Mahlzeitenhäufigkeit für Ihren individuellen Fall abstimmen - Mahlzeiteneinteilung

  • angestrebte Gewichtsstabilisierung / - normalisierung & den geschätzten Zeitraum hierfür definieren

  • was gilt es bei Getränken und alkoholischen Getränken zu beachten?

  • Wie wirkt sich Bewegung auf Ihren Körper und damit auch auf Ihre Ernährung aus?

  • Blutzuckerschwankungen vermeiden

  • Süßen von Lebensmitteln - Süßstoffe, Glucose, Fruktose, Zucker und Zuckeraustauschstoffe, was kann ich verwenden und in welcher Menge? Wie hoch ist die jeweilige Süßkraft der unterschiedlichen Produkte?

  • was gilt es beim Backen und Kochen zu beachten?

  • was sind günstige Zwischenmahlzeiten / Hauptmahlzeiten

  • Essen außer Haus - was gilt es zu beachten?

  • Urlaub, Schiffsreise oder Klinikaufenthalt, was gilt es zu beachten?

  • Blähungen, Völlegefühl, Durchfall, Verstopfung, Erbrechen, Sodbrennen, Inappetenz, Schmerzen in Bezug zum Essen, was kann ich dagegen tun?

  • Tagespläne als Beispiel für die praktische Umsetzung im Alltag

  • Genusstraining

  • Optimierung Ihrer Essenssituation

  • langfristiges Halten eines gemeinsam definierten Gewichts

  • mit natürlichen Lebensmitteln Magen und Darm stärken

  • Zusätzliche Therapieoptionen

  • Diätetische Produkte zur Unterstützung der Ernährungstherapie

  • Nahrungsergänzungsmittel - unter Umständen kann eine Ergänzung sinnvoll sein

  • und weitere Themen

 

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Hilfestellung:

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„Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel, & eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.“

Hippokrates (460 - 370 v. Chr.)